Bürgerbegehren und Bürgerentscheid Lachwald Stutensee
Bürgerinitiative für den Erhalt der Natur in Wäldern, Landschaftsschutzgebieten und Grünzäsuren

AKTUELLES - hier finden Sie relevante Informationen


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Studentengruppe der Uni Heidelberg besucht Lachwald -

Bürgerbegehren und Bürgerentscheid Stutensee wurden zum Lehrstück


Zum Semesterende besuchte eine Gruppe Studierender der Universität Heidelberg den Lachwald in Stutensee. Anlass war das erfolgreiche Bürgerbegehren mit dem darauffolgenden Bürgerentscheid. Es handelte sich hierbei um eine in diesem Sommersemester vom Lehrbeauftragten Dr. Edgar Wunder angebotene Lehrveranstaltung zum Thema:

"Bürgerbeteiligung bei der Stadt - und Regionalentwicklung"

für angehende Mitarbeiter in Gemeindeverwaltungen. Laut Dr. Wunder kombiniert er das Semester auch immer mit ein oder zwei Exkursionstagen zu aktuellen Praxisbeispielen.

Aus diesem Anlass berichteten Vertreter der Bürgerinitiative "Lachwald-erhalten" über ihre gemachten Erfahrungen z.B. mit Stadtverwaltung und Gemeinderat. Ebenso über die Erkenntnisse während der Durchführung des Bürgerbegehrens und des im Sinne der Bürgerinitiative entschiedenen Stutenseer Bürgerentscheids.

Danach erfolgte eine Begehung des Lachwalds bei herrlichem Sommerwetter.



Dabei stellten die sehr interessierten Studierenden zahlreiche Fragen, welche wiederum von Dr. Wunder und der Bürgerinitiative beantwortet wurden.



Viele Fragen an die BI bestanden hinsichtlich des von der Stadt geforderten Kostendeckungsvorschlags sowie der Durchführung, Organisation und auch des Kostenaufwands der Bürgerinitiative.



Insgesamt war es für beide Seiten ein sehr interessanter und lehrreicher Nachmittag.


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02.07.2018:

Schüsse und Brandserie im Lachwald



Seit ca. einer Woche treibt ein Unbekannter sein Unwesen im Lachwald. Laut Mitteilung eines unserer BI-Mitglieder sind vor einer Woche mehrmals Schüsse im Lachwald gefallen, vermutlich wurde mit einem Kleinkalibergewehr auf Vögel geschossen. Der Unbekannte konnte unerkannt entkommen und hatte eine Plastiktüte dabei.


Dann kam es am Donnerstag, 28.06.2018 erstmals zu einem Brand im Lachwald. Danach erneut am Freitag und wieder am Sonntag. Ob ein Zusammenhang mit den Schüssen ein paar Tage zuvor besteht, ist nicht bekannt.


Dank der Stutenseer Feuerwehr, die jedes Mal schnell vor Ort war und die Brände löschen konnte, wurde Schlimmeres verhindert. Einer unserer BI - Mitglieder war bei den Löscharbeiten am Sonntag dabei.

Die größte Brandstelle befindet sich gegenüber einer der neuen Sitzbänke.


Inzwischen ist die Brandserie „amtlich“, wie es aus dem Bericht von Thomas Riedel bei KA-News hervorgeht:


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, nutzen Sie in den kommenden heißen Tagen den Lachwald zu Spaziergängen im kühlen Schatten; das Handy sollte sicherheitshalber mitgenommen werden. Vielleicht fällt Ihnen etwas Verdächtiges auf, aber allein schon die Präsenz der Spaziergänger schreckt Täter von ihren Vorhaben ab.

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10.06.2018:

Weiterer Wald durch Bürgerentscheid in Deutschland gerettet


Der Bürgerinitiative in Benediktbeuern ist es gelungen, den Lainbachwald zu retten...

Der Lainbachwald sollte für ein Gewerbegebiet abgeholzt werden. Beim zweiten Anlauf ist es der dortigen BI gelungen, den Wald zu retten und die Bebauung zu verhindern. Der Bürgermeister war vom Ergebnis des Bürgerentscheids enttäuscht, wird es aber respektieren und von weiteren Planungen in der Zukunft absehen.


Link zum Artikel der Süddeutschen Zeitung


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04.05.2018:

Geplante Eingriffe in das Naturschutzgebiet Oberfüllbruch bei Büchig


Das Naturschutzgebiet Oberfüllbruch liegt auf Gemarkung der Stadt Karlsruhe und grenzt im Osten unmittelbar an Stutensee, Höhe dem Ortsteil Blankenloch/Büchig.

Das Land Baden-Württemberg plant, das Hochwasserrückhaltebecken "Oberfüllbruch" östlich von Büchig zu sanieren. Die betroffene Fläche zählt zu den artenreichsten Auwäldern unserer Umgebung und ist zum größten Teil als FFH-Gebiet und Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Die gesamten Dämme auf einer Länge von mehreren Kilometern sollen erneuert und damit in weiten Teilen verbreitert werden. Neue Zufahrtswege und neue Einlassbauwerke im Waldgebiet sind beabsichtigt. Für diese Maßnahmen ist die Abholzung von Waldfläche in der Größenordnung von mehr als ca. 10 Hektar (entspricht der Größe des Lachwalds!) erforderlich.

Nach Einschätzung des hiesigen Naturschutzexperten Jörg Linder dürfte die betroffene Gesamtfläche sogar deutlich über 20 Hektar liegen, vor allem, wenn man die Anlage von Einfahrtsschneisen und die auf Jahrzehnte wirksame Bodenverdichtung durch schwere Baumaschinen berücksichtigt. Für die Büchiger Bevölkerung dürfte sich der geplante Ausbau des westlichen Pfinzufers auf 2,4 Kilometern Länge nicht nur wegen der Lärmbelästigung durch schwere Arbeitsmaschinen negativ auswirken. Die Pfinz ist an dieser Stelle gesäumt von einem landschaftlich und ökologisch hochwertigen Baumbestand aus Pappeln, Erlen und Weiden, die reich an natürlichen Höhlen sind und zahlreichen gefährdeten Tierarten als Lebensraum dienen. Es droht die Abholzung eines Großteils dieses Baumbestandes; durch die Dammverbreiterung ist sogar ein Streifen der angrenzenden Weichholzauen durch Rodung gefährdet. Dieser Galeriewald an der Pfinz entlang ist neben dem Lachwald das wichtigste Naherholungsgebiet der Blankenlocher und Büchiger Bevölkerung, auch wird der angrenzende Auwald von zahlreichen Spaziergängern, Joggern und Radfahrern in der Freizeit genutzt. Neben den geplanten Eingriffen im Galeriewald sind auch im östlichen und nördlichen Oberfüllbruch erhebliche Abholzungen und schädliche Eingriffe in das Ökosystem zu befürchten!

Am 04.05.2018 hatte das Regierungspräsidium die Bevölkerung zu einem Rundgang eingeladen.

Näheres zum Oberfüllbruch im beigefügten Scopingpapier


sowie im Link zum Projekt über die beabsichtigten Maßnahmen des Regierungspräsidiums


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 28.02.2018:

Ausnahmegenehmigung zur Veröffentlichung einer Dankesanzeige im Amtsblatt !


Bei Gesprächen mit der Stadtspitze konnte erreicht werden, dass die nachfolgende Danksagung unserer Bürgerinitiative als  gewerbliche Anzeige ganzseitig im Amtsblatt Stutensee Woche veröffentlicht werden durfte:





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